Frühlingsfrösteln
Wenn die Haut friert, möchte man der inneren Stimme den Ton abdrehen, denn sie ruft nach unerhörten Worten, die sich erst im Dickicht der Träume verfangen und dann im Kokon der Ignoranz versponnen haben. Sie metamorphieren, könnten sogar als LetterSchwinge mit feuchten, vielfältigen Flügeln aus den engen Gefängnissen schlüpfen, würden zögerlich die Schwingen ausbreiten, wenn nicht der kalte Hauch der Haut sie zerspringen ließe.
Im Frühling friert die Haut am meisten. Der Kältepanzer isoliert den kalten Kern aufs trefflichste. Das Denken mag die kühle Aura der Isolation, es läuft sich doch so häufig heiß. Die LetterSchwinge wollen Wärme, trockenzarte Wohligwärme, in der sich die Schwingen pergamentig entfalten können, die kleinen Puderfäuste nicht verkleben und auch nicht zerfallen.
Frühlingsfrösteln lässt LetterSchwinge schlafen, gefangen in ihren Kokons warten sie vergeblich auf wohltemperierte Zeiten. Gelegentliche Feuersbrünste verbrennen nicht nur die Haut, nein, auch viele der Kokons. Wenn sich die LetterSchwinge von steigender Hitze verführt, aus ihren Puppen trauen, zerfallen sie zu Stammelpuder, das das Denken verstauben lässt.
Wenn die Haut friert, möchte man sie mit Worten trösten, die nicht schmerzen, deren Sinn die Sinne speist und das Denken temperiert. Man schnitzt und feilt an kleinen Worten, die niemals die Kraft der LetterSchwinge haben werden, aber auf kalter Haut gedeihen können Die LetterSchwinge warten, warten und vergehen.
Im Frühling friert die Haut am meisten. Der Kältepanzer isoliert den kalten Kern aufs trefflichste. Das Denken mag die kühle Aura der Isolation, es läuft sich doch so häufig heiß. Die LetterSchwinge wollen Wärme, trockenzarte Wohligwärme, in der sich die Schwingen pergamentig entfalten können, die kleinen Puderfäuste nicht verkleben und auch nicht zerfallen.
Frühlingsfrösteln lässt LetterSchwinge schlafen, gefangen in ihren Kokons warten sie vergeblich auf wohltemperierte Zeiten. Gelegentliche Feuersbrünste verbrennen nicht nur die Haut, nein, auch viele der Kokons. Wenn sich die LetterSchwinge von steigender Hitze verführt, aus ihren Puppen trauen, zerfallen sie zu Stammelpuder, das das Denken verstauben lässt.
Wenn die Haut friert, möchte man sie mit Worten trösten, die nicht schmerzen, deren Sinn die Sinne speist und das Denken temperiert. Man schnitzt und feilt an kleinen Worten, die niemals die Kraft der LetterSchwinge haben werden, aber auf kalter Haut gedeihen können Die LetterSchwinge warten, warten und vergehen.
GedankenSchmerz - toxea - 20. Mrz 2009, 12:43
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