Zehn Bücher, die man gelesen haben muss
... und noch eine Liste. Diesmal sind es zehn Bücher, die mich besonders berührt oder begeistert haben. Bei mehrlicht wurde ich auf die Aktion, die Korsti hier initiert hat, aufmerksam und natürlich kann ich nicht widerstehen und muss die Welt mit meiner persönlichen Liste der Lieblingsbücher behelligen:- Alfred Andersch: Die Rote
- Peter Härtling: Hubert oder Die Rückkehr nach Casablanca
- Thomas Mann: Der Zauberberg
- Jean-Paul Sartre: Der Ekel
- Carol Hill: Amanda & the eleven million mile high dancer
- Peter Härtling: Hölderlin. Ein Roman.
- Josef Winkler: Friedhof der bitteren Orangen
- Christoph Ransmayr: Die letzte Welt
- Antonia S. Byatt: Besessen
- Flann O'Brian: Der dritte Polizist
Morgen geht die Aktion zu Ende und aus allen gesammelten Liste wird dann wohl eine Meta-Liste der 10 empfehlenswertesten Bücher erstellt, auf die ich gespannt bin.
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toxea - 6. Okt 2008, 20:11
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mehrLicht - Mo, 20:44
...und da ist ja auch der andere Ransmayr ;) - das Schlimmste an der Aktion ist wirklich die Zahl 10. Ich gebe aber auch zu, dass ich nur eine Auswahl meiner Lieblingsbücher zum Besten gab. Ich wage mir nicht zuzumuten, wirklich die Aktions-FRAGE zu beantworten - dann sähe die Liste vielleicht noch anders aus. Und ich bin auch ganz froh, dass kaum ein Beitrag der Aktion aussieht wie diese Liste hier
toxea - Di, 10:32
Über den anderen
Ransmayr bin ich in Deiner Liste auch gestolpert und habe ihn gleich auf meine Leseliste gesetzt, da ich das Buch vollkommen übersehen habe. Jetzt würde ich wohl eher "Die Schrecken des Eises und der Finsternis" wählen, aber "Die letzte Welt" habe ich zuerst gelesen und fand es sprachlich und erzähltechnisch einfach gut.
Und ich ich habe natürlich auch die Frage nicht wirklich beantwortet, aber ich tue mich schwer festzulegen, was man lesen muss...
Und ich ich habe natürlich auch die Frage nicht wirklich beantwortet, aber ich tue mich schwer festzulegen, was man lesen muss...
tinius - Mo, 22:25
Wenigstens mal eine der wenigen Listen ohne eine Anhäufung von Schrott. Und bis auf Carol Hill und den Härtling hab ich auch brav alles gelesen. ;)
Die Beschränkung auf 10 Bücher ist für so eine Aktion schon sinnvoll, auch wenn meine Liste nach ein paar Jahrzehnten Leseerfahrung eigentlich schon mindestens 50 Bände nennen müßte. (Meine Liste findet sich bei readit in den Kommentaren... LG tinius
Die Beschränkung auf 10 Bücher ist für so eine Aktion schon sinnvoll, auch wenn meine Liste nach ein paar Jahrzehnten Leseerfahrung eigentlich schon mindestens 50 Bände nennen müßte. (Meine Liste findet sich bei readit in den Kommentaren... LG tinius
toxea - Di, 10:39
"...ohne eine Anhäufung von Schrott..."
Das nehme ich jetzt mal als positiven Kommentar, könnte aber auch heißen, dass sich der Schrott bei mir noch in Grenzen hält ;) (just kidding... ich stehe zu der Auswahl).
Auf Deiner Leseliste sind mir auch einige meiner Alltime-Favourites begegnet - wie Matt Ruff und E.T.A Hoffmann, den ich mit großer Begeisterung gelesen habe.
Ich bin natürlich sehr beeindruckt, dass Du fast alle Titel selbst gelesen hast, aber wer, wenn nicht Du. Ich kannte aber bisher nur einen Menschen, der den Winkler auch gelesen hat. ... und gerade sehe ich, dass Du Natura Morta liest, da bin ich auf die Besprechung gespannt.
Ich stimme auch völlig zu, dass es in jedem "Lesealter" andere Vorlieben gibt. Ich habe mir zehn Bücher aus ganz unterschiedlichen Lesephasen gesucht, die mich einfach in der jeweiligen Zeit besonders beschäftigt und geprägt haben... und das in der Zeit von 1980 bis 2007.
Auf Deiner Leseliste sind mir auch einige meiner Alltime-Favourites begegnet - wie Matt Ruff und E.T.A Hoffmann, den ich mit großer Begeisterung gelesen habe.
Ich bin natürlich sehr beeindruckt, dass Du fast alle Titel selbst gelesen hast, aber wer, wenn nicht Du. Ich kannte aber bisher nur einen Menschen, der den Winkler auch gelesen hat. ... und gerade sehe ich, dass Du Natura Morta liest, da bin ich auf die Besprechung gespannt.
Ich stimme auch völlig zu, dass es in jedem "Lesealter" andere Vorlieben gibt. Ich habe mir zehn Bücher aus ganz unterschiedlichen Lesephasen gesucht, die mich einfach in der jeweiligen Zeit besonders beschäftigt und geprägt haben... und das in der Zeit von 1980 bis 2007.
tinius - Mi, 09:22
Das war schon als Kompliment gemeint. Bei anderen hab ich einiges gefunden, bei dem sich zu bei mir die Haare sträuben. Meine Auswahl sind All - Time - Favorites und stammen daher auch aus den unterschiedlichsten Jahrzehnten. ;) Aber ich denke, daß ich alle noch heute unbedenklich wiederlesen könnte. Wenn ich denn genügend Zeit oder weniger ungelesene Bücher hätte. "Natura Morta" ist inzwischen rezensiert, weiter geht es mit Markus Orths. ;) LG tinius
sid (Gast) - Di, 19:46
Wenigstens kenn ich mind. zwei dem Namen nach *uff*
toxea - Mi, 11:51
Winkler
Meiner ganz persönlichen Meinung nach würde ich nicht mit "Friedhof der bitteren Orangen" beginnen, sondern eher mit dem von Tinius gerade besprochenen "Natura Morta".
Winklers Sprachgewalt und sein Verzicht auf einen nachvollziehbaren Handlungsstrang erschweren den Zugang ein wenig. Just my humble opinion.
Winklers Sprachgewalt und sein Verzicht auf einen nachvollziehbaren Handlungsstrang erschweren den Zugang ein wenig. Just my humble opinion.
toxea - Mi, 12:31
@Frau Sid
Wie gesagt, es ist meine persönliche Auswahl und ich würde mich nie versteigen, ernsthaft zu sagen, dass man diese Bücher gelesen haben muss.
Wobei mich interessieren würde, ob Josef Winkler zu den bekannten Namen gehört. Es heißt ja immer, dass der Prophet im eigenen Land nichts gilt, insofern wäre ich nicht überrascht, wenn man ihn hier eher kennt als bei Ihnen.
Wobei mich interessieren würde, ob Josef Winkler zu den bekannten Namen gehört. Es heißt ja immer, dass der Prophet im eigenen Land nichts gilt, insofern wäre ich nicht überrascht, wenn man ihn hier eher kennt als bei Ihnen.
sid (Gast) - Do, 00:21
Nö, der wars nicht.
Mann und Sartre waren es. Aber mehr vom Namen her, als selbst gelesen.
Ich bevorzuge spannende Geschichten (muß nicht immer Mord und Totschlag sein), manchmal auch Serien - aber vor allem sehr neuzeitliche Autoren.
Liegt aber daran, daß ich ja nur in den Öffis les und da für was Tiefgreifendes keine Zeit, Geduld etc hätte.
Aber die Tante Jolesch, die läßt sich natürlich auch gut lesen : )
Mann und Sartre waren es. Aber mehr vom Namen her, als selbst gelesen.
Ich bevorzuge spannende Geschichten (muß nicht immer Mord und Totschlag sein), manchmal auch Serien - aber vor allem sehr neuzeitliche Autoren.
Liegt aber daran, daß ich ja nur in den Öffis les und da für was Tiefgreifendes keine Zeit, Geduld etc hätte.
Aber die Tante Jolesch, die läßt sich natürlich auch gut lesen : )
Ruben (Gast) - Mo, 21:52
Also ich denke auch, dass gerade bei Büchern doch sehr subjektiv entschieden wird. Der eine mag die neuzeitlichen Autoren mehr, die das Lesen zum Vergnügen machen, während andere eher auf die Geschichten mit Tiefgang setzen, die zum Überlegen und Nachdenken anregen. Ich persönlich denke aber, dass die gesamte Liste, die raus kommt, sicher ein guter Querschnitt durch die wichtigsten und besten Bücher sein wird und würde diese dann auch unbedingt lesen.







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