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    <title>GrenzGang (Fiktion und Wirklichkeit) : Rubrik:Der Job</title>
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    <description>Fiktion und Wirklichkeit</description>
    <dc:publisher>toxea</dc:publisher>
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    <dc:date>2009-03-23T06:02:33Z</dc:date>
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    <title>GrenzGang</title>
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  <item rdf:about="http://grenzgang.twoday.net/stories/5564081/">
    <title>Treibsand</title>
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    <description>Ich gehe jetzt. Bin schon gegangen und habe doch nur so getan. Bin noch lange nirgendwo angekommen, aber es ist klar, es gibt keinen Weg zurück. Mehrfach mit der Idee gespielt, den Job in Indien anzunehmen, aber ich kann für diese Firma nicht mehr arbeiten. Die alten Muster sind zu tief geprägt und binnen kürzester Zeit trüge ich wieder mehr Hüte als selbst das wildeste Medusenhaupt vertrüge. Endgültiger Abschied. Der Job ist Geschichte. Zeit, anderes Neuland zu betreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortuna sitzt in Geiselhaft. Gedanken versuchen im Treibsand Halt zu finden. Ich bin niemals freier als ich mich denken kann. Noch zu sehr der vermeintlichen Realität verhaftet. Umstände sind nicht unabänderlich, alles kann geändert werden.  Ich habe es ja schon zwei Mal gewagt, wenn auch nicht aus ganz freien Stücken. Aber diesmal ist es  einfacher, denn ich habe entschieden, dass etwas aufhören und etwas Neues beginnen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denken muss entrümpelt werden, im besten Falle sogar entgrenzt. Ich habe den Mitarbeitern immer gepredigt, dass es Das geht nicht nicht gibt, nun muss ich meiner eigenen Beschwörungsformel folgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://grenzgang.twoday.net/stories/5405934/&quot;&gt;Ich gehe jetzt. &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    <dc:subject>Der Job</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 toxea</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-06T14:19:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://grenzgang.twoday.net/stories/5414137/">
    <title>Zeit für neue Unterweltszugangspflasterungsprojekte</title>
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    <description>Noch einmal in den alten Job eintauchen und 1000 Dinge erledigen, die ich in den letzten Tagen hätte tun sollen. Wieder Zeit vertan und viel zu lang im Stupor verbracht, gefangen in Kerker meines Unvermögens. Verzagt. &lt;br /&gt;
Dabei habe ich doch ein neues Jahr vor mir, von dem ich nicht im geringsten weiß, was es bringen wird. Kein Job mehr. Neue Perspektiven suchen. Den Trott der letzten 10 Jahre verlassen. Kaum zu glauben. Noch immer keinen Abstand gewonnen, noch steuert mich das alte Muster: Wenn alle Stricke reissen, kann ich den Job in Indien annehmen. Aber warum sollten alle Stricke reissen, vielleicht ist ein anderes Leben möglich.</description>
    <dc:creator>toxea</dc:creator>
    <dc:subject>Der Job</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 toxea</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-30T06:58:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://grenzgang.twoday.net/stories/5405934/">
    <title>Ende Neu</title>
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    <description>Gestern war der letzte Tag, dann ist ja wohl heute der erste Tag... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr als neun Jahre fanden ein unrühmliches Ende, da zum Schluss noch Kündigungen ausgesprochen werden mussten. Mehr als 30 Kündigungen in sechs Wochen sind eine Bürde, die erdrückt, martert, sich mit Widerhaken ins Fleisch bohrt. Sie hat das aufkeimende Gefühl der Freiheit und den zarten Hauch von Freude jäh erschlagen und die kleinen Leichen modern im Gemüt, wo sie längst zu aufgedunsenen Massen wurden, deren Verwesungsgeruch mir den Atem nimmt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun also noch ein paar Aufräumarbeiten und der Versuch der Abstandgewinnung. Abstand tut bitter Not. Die Spannung der letzten Wochen und Monate hat sich einem Kokon gleich um weite Bereiche meines Denkens gelegt, alles ist zu eng, aus den gefangenen, gepressten Gedanken rinnen Tränen, die ich gar nicht weinen will, weil sie mich in tiefere Gewässer spülen würden, in denen ich nicht schwimmen kann, solange mir Hände und Füße mit den Stricken des Verantwortungsgefühls gebunden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist Zeit für Veränderungen, aber die brauchen Raum, den sie sich nun mühsam erobern müssen. Zeit für eine Brandrodung, die all das angesammelte und halbverdaute verbrennt. Es wird ein gigantischer Scheiterhaufen werden, das Feuer sollte locker einige Wochen durchbrennen können. Aber ohne Brandbeschleuniger wird es nicht gehen, denn alle Versuche, den Morast im Denken vorher trockenzulegen, sind gründlich gescheitert. Das dumme Herz hat immer wieder sämtliche Drainagen blockiert, zerstört und umgeleitet. Aber auch das soll Geschichte sein, nicht neu, und immer wieder neuaufgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun gut, es müssen Tränen geweint, Feuer gelegt und Wunden gepflegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir kennen uns schon lange, der Phönix und ich. &lt;br /&gt;
Ich lehrte ihn zwei Worte, damit er mit mir spricht.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;ENDE NEU&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;


&lt;center&gt;&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/p8_Pf8zP-lo&amp;hl=en&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/p8_Pf8zP-lo&amp;hl=en&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/center&gt;</description>
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    <dc:subject>Der Job</dc:subject>
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    <dc:date>2008-12-24T07:17:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://grenzgang.twoday.net/stories/5390908/">
    <title>Die Kunst des Aufgebens</title>
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    <description>Es gibt ja immer 100 Dinge, die man vor sich herschiebt, die immer wieder einen Anflug von mehr oder weniger starkem schlechten Gewissen auslösen, wenn man mal wieder daran erinnert wird, dass dieses oder jenes noch nicht gemacht wurde. &lt;br /&gt;
Zur Zeit habe ich Gelegenheit, jeden Tag eines oder mehrere solcher Projekte zu verabschieden und auf immer in den Orkus zu senden. Gelegentlich erfüllt es ja mit Freude, wenn so ein langgehasstes, ewig aufgeschobenes Vorhaben über die Klippe geht. Im Moment fühle ich aber nur versagen, alles nicht geschafft. Ständig das Gefühl, völlig falsche Prioritäten gesetzt zu haben. Tja, dann heißt es jetzt, mit Anstand zu scheitern.</description>
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    <dc:subject>Der Job</dc:subject>
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    <dc:date>2008-12-16T06:03:00Z</dc:date>
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    <title>Es geht voran.... mit dem Ende</title>
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    <description>Allmähliches Aufatmen. Noch bis zu den Haarwurzeln in Arbeit getaucht, aber doch so langsam das Gefühl, das ist alles bald zu Ende. Das Bekanntwerden meines Weggangs löst Betroffenheit, sogar Bestürzung aus. Ein später, zu später, kleiner Ego-Boost. &lt;br /&gt;
Immer deutlicher wird das Empfinden, dass ich das richtige getan habe. Jedem, der mich fragt, ob ich mir das denn wirklich gut überlegt habe - vor allem jetzt angesichts der Krise in der Automobilindustrie - kann ich mit Überzeugung und mir selbst bisher fast unbekannter Gelassenheit entgegnen, dass ich genau das tue, was jetzt für mich wichtig ist. Mit den Konsequenzen kann ich leben.</description>
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    <dc:subject>Der Job</dc:subject>
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    <title>This is the end</title>
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    <description>Ende. Aus. Vorbei. Endgültig den Job gekündigt. No point of return. Ab erstem Januar also vogelfrei. Kein Job. Kein Einkommen. Und doch weiß ich, dass das jetzt so sein muss. Antizyklisches Denken ist wahrlich angesagt. Davon abgesehen, bemerke ich jetzt erst ganz langsam, wie mein Denken wieder neue Freiheitsgrade erobert. Noch weit entfernt von der Offenheit im Blick und der Freiheit kühner Gedankenexperimente, bemerke ich doch, dass ein Hauch von Frische das marode Hirn durchstreift. Das Ende ist absehbar. Es wird noch mal richtig eklig werden,  es wird eine Schlammschlacht als Schlusskapitel. Sei es drum. Schlamm lässt sich abwaschen, ein verbogener Geist nur schwerlich richten.</description>
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    <dc:subject>Der Job</dc:subject>
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    <dc:date>2008-12-07T10:09:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://grenzgang.twoday.net/stories/5318113/">
    <title>Nicht nur ein Wort...</title>
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    <description>ARBEIT!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
I am SO tired... how long will this go on?</description>
    <dc:creator>toxea</dc:creator>
    <dc:subject>Der Job</dc:subject>
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    <dc:date>2008-11-12T19:20:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://grenzgang.twoday.net/stories/4857479/">
    <title>Vorhang, der erste...</title>
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    <description>Sich selbst zum Geburtstag die Kündigung zu schenken, ist vielleicht ein etwas befremdlicher Gedanke, aber manchmal das Beste, was man tun kann, auch wenn Zweifel bleiben und der Schritt nicht leicht fiel, wächst fast täglich die Erkenntnis, dass es hohe Zeit war, weil sonst der eiserne Vorhang über kurz oder lang gefallen wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun muss der Rest der Spielzeit noch mit Anstand überstanden werden, entgegen den eigentlichen Plänen, die Spielzeit bis zum Ende durchzuhalten, taucht immer wieder der Gedanke an eine drastische Verkürzung auf. Auf der anderen Seite ist das nun ein idealer Übungsplatz für neue Strategien, was kann schon passieren, gekündigt hat man ja schon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedanke, dass der Lebensinhalt der letzten 10 Jahre irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft Geschichte sein wird, ist nicht unbedingt beruhigend, aber der Wunsch, diesem Leben so ein Ende zu setzen, wird dadurch nicht gemindert.</description>
    <dc:creator>toxea</dc:creator>
    <dc:subject>Der Job</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 toxea</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-12T05:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://grenzgang.twoday.net/stories/4763948/">
    <title>Gegen die Wand gesetzt...</title>
    <link>http://grenzgang.twoday.net/stories/4763948/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://to01.de/2008/02/25/vom-nicht-erfolgten-versuchwiderspruch/&quot;&gt;&lt;cite&gt;die wände machen dich glauben es gäbe keine tür.&lt;/cite&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Satz habe ich bei to01 gefunden und er passt gerade besonders gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wände haben sich vor einem aufgebaut und erscheinen unüberwindbar. Undurchdringlich. Türen verstecken sich. Es scheint nichts zu helfen, als sich immer wieder mit voller Wucht gegen die Wände zu werfen, bis endlich die Wände nachgeben oder wenigstens alle Knochen gebrochen werden, damit der Gegenschmerz seine Wucht entfalten kann und einem die mächtige Ohrfeige gibt, die das Denken an den Tritt, den man gerade bekam, relativiert.</description>
    <dc:creator>toxea</dc:creator>
    <dc:subject>Der Job</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 toxea</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-06T11:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://grenzgang.twoday.net/stories/4701056/">
    <title>Whos got the blues?</title>
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    <description>Auf dem Weg ins Büro zum hundersten Male gefragt, was mache ich hier eigentlich? Der Job war mal als Übergangslösung gedacht und auch das nur, weil ich eigentlich weder damit gerechnet habe, dass ich ihn bekomme, noch ihn wirklich wollte. Damals dachte ich mir, das mache ich mal für ein Jahr oder so und dann sehen wir weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übergangslösung wurde zur Dauerlösung und trotzdem fühlt es sich oft an, als liefe ich mit fremden Füßen. Wie lange schon denke ich an Veränderung, will einen Wechsel wagen und lasse mich doch immer wieder von den Dringlichkeiten des Joballtags von der Zieldefinition abbringen. Wie oft habe ich mir vorgenommen, mich endlich nach neuen Perspektiven umzuschauen und scheitere schon daran, mir selbst einen Zeugnisentwurf zu erstellen, um meine Unterlagen zu vervollständigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder das Gefühl, dass der Job weitaus mehr kostet, als er bringt, dass er mich großer Teile meines Lebens beraubt hat, dass er wichtige außerberufliche Gefilde einfach platt gemacht hat. Natürlich konnte das nur geschehen, weil ich es zugelassen habe und weil ich mich schlicht nicht getraut habe, andere Bereiche zu verteidigen. Nun gut, das ist passiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wie nun weiter? Woher nehme ich die Energie, die Veränderung zielstrebig anzugehen oder woher bekomme ich die Gleichgültigkeit, den eingeschlagenen Weg einfach stur weiterzugehen, weil ich nicht in der Lage bin, mir einen anderen zu bahnen? Eines von beidem muss geschehen, denn alles dazwischen ist sinnloses Hadern, dass nur noch mehr Energie kostet, die Stimmung vergiftet und einen prima Planschbecken für das selbstverzagte Baden im eigenen Leid darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal möchte ich einfach aufstehen und losgehen. Einfach weg, ein One-Way-Ticket ans andere Ende der Welt kaufen und da von Null anfangen. Klingt böse nach Midlife-Crisis. Meine Güte, bin ich denn schon sooo alt?</description>
    <dc:creator>toxea</dc:creator>
    <dc:subject>Der Job</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 toxea</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-13T08:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://grenzgang.twoday.net/stories/4459900/">
    <title>Kausalität</title>
    <link>http://grenzgang.twoday.net/stories/4459900/</link>
    <description>A: What&apos;s that? &lt;br /&gt;
B: That&apos;s the dish washer.&lt;br /&gt;
A: A dish washer? How does it work?&lt;br /&gt;
B: You never used a dish washer before?&lt;br /&gt;
A: I had a wife, she did this kind of things. &lt;br /&gt;
B: Well, that&apos;s why you HAD a wife....</description>
    <dc:creator>toxea</dc:creator>
    <dc:subject>Der Job</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 toxea</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-18T18:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://grenzgang.twoday.net/stories/4437689/">
    <title>Montag, 9:35</title>
    <link>http://grenzgang.twoday.net/stories/4437689/</link>
    <description>.... und die Woche ist immer noch nicht zu Ende. Blöder Spruch, passt aber insofern, als dass ich jetzt schon wieder für die Woche genug habe. Am 15. November könnte ich kündigen, dann hätte das Elend zum Jahresende ein Ende. Ich muß mich wirklich zügeln, nicht sofort das Kündigungsschreiben zu formulieren, habe ich mir doch fest vorgenommen, mir erst eine neue Stelle zu suchen... aber es ist wirklich kaum zu ertragen. Wut und Frustration halten sich die Waage, Sparingspartnern gleich tänzeln sie umeinander, immer wieder zum Schlag ausholend und treffen dabei meine Kraftreserven. Innerlich bis an die Zähne bewaffnet, fresse ich Kreide, um nicht so zu Brüllen, dass hier die Wände wackeln. Und wieder mal das alte Gefühl, von fast gleichstarken, diametralen Kräften in  unterschiedliche Richtungen gezogen zu werden. Vierteilen nannte man es im Mittelalter... ich fürchte, dass ich bald zerreisse.</description>
    <dc:creator>toxea</dc:creator>
    <dc:subject>Der Job</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 toxea</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-12T08:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://grenzgang.twoday.net/stories/4419783/">
    <title>Great song of indifference</title>
    <link>http://grenzgang.twoday.net/stories/4419783/</link>
    <description>&lt;cite&gt;I don&apos;t mind if I go, I don&apos;t mind if I take it slow&lt;br /&gt;
I don&apos;t mind if I say yes or no, I don&apos;t mind at all&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I don&apos;t care if I live or die, couldn&apos;t care less if I laugh or cry&lt;br /&gt;
I don&apos;t mind if I crash my flight, I don&apos;t mind at all&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(nach Bob Geldof) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ekel, schal und flach erscheint mir dieses kleine Leben, das keines ist, sondern eine Art Posse, wir spielen Leben und das noch nicht einmal überzeugend, aber wen kümmert es? Mich wohl nicht. Es ist einfach gleichgültig, was ich tue oder lasse. Nein, ich bin nicht verzweifelt, ich bin nur müde oder so. Habe keine Lust mehr auf den Kampf im Job, ertrage den Druck nicht mehr und sehe mich doch jeden Tag einer neuen Herausforderung gegenübergestellt, die eigentlich nicht zu bewältigen ist. Aber geübt im Finden von Lösungen, wenn auch häufig sehr schmerzhaften, ergebe ich mich der Routine der Problembewältigung. Ich muss aus diesem Job heraus, wäre ich nur nicht so überzeugt, dass ich nichts anderes kann, wäre das Gefühl der Unfähigkeit nicht so tief in meine Synapsen eingebrannt. Stupor. Angesichts der Unausweichbarkeit kommender Katastrophen verfalle ich in Katatonie. Lebensurrogatderivat oder so... Mein Denken ist erstorben, inspirationslos und von Gleichgültigkeit durchtränkt. Fast wünschte ich mir die Verzweiflung der letzten Monate zurück, die enthielt wenigsten einen Funken Lebensenergie, eine glimmende, zarte Glut, die aber das Potential zum Flächenbrand hatte und daher ausgetreten werden musste. Im Dumpfdenken ist kein Sein, nur Funktion, die ich hasse, aber erfülle oder auch nicht... Auch das ist gleichgültig. Das Unerträgliche an der Gleichgültigkeit ist die Unfähigkeit zu Handeln und wirkliche Entscheidungen zu treffen, man hält es einfach aus. Mehr nicht. Es fehlt die treibende Energie der großen Gefühle, seien sie auch noch so schmerzhaft, die einen nach Änderung streben lassen. Es fehlt die Inspiration, sich neue Szenarien zu denken, seien sie auch noch so utopisch. Ein grauer, zäher Lebensbrei, der einen zwar am Leben erhält, aber nicht nährt. Dieser Zustand ist schlechter zu ertragen als alle Depression. Man fühlt sich wie ein lebender Leichnam und nimmt auch das nur am Rande zur Kenntnis. Ich existiere in einer Blase sensorischer Deprivation, meine eigenen Gefühle werden mir entzogen, wie ich das eigentlich mache, ist mir unklar. Es ist wie eine Art Hunger, er hat gebrannt, getobt, sich in die Eingeweide gebissen, doch er wurde nicht gestillt. Irgendwann resigniert der Hunger, hört auf zu schmerzen und man kann ihn gänzlich ignorieren. Im Gegensatz zum Körper kann man der Seele alle Nahrung entziehen, sie verkümmert zwar, aber der am dinglichen haftende Fleischleib verurteilt einen zum Fortbestand der Existenz.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich doch wenigstens um die verlorenen Worte, Gedanken und Ideen weinen könnte. Indifferenz.</description>
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    <dc:subject>Der Job</dc:subject>
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    <dc:date>2007-11-07T09:17:00Z</dc:date>
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    <title>Aus gegebenem Anlass</title>
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    <description>Frauen, die so gut sein wollen wie Männer, &lt;br /&gt;
haben einfach keinen Ehrgeiz!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn meine Wut verraucht ist, schreibe ich vielleicht über den Anlass.... aber noch habe ich die Hasskappe auf... grrrrrrrrrr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Okay, ich nehm&apos;s zurück. Normalerweise habe ich selten Probleme mit den männlichen Kollegen, aber gelegentlich schlägt die bornierte Haltung einiger weniger einfach dem Fass den Boden aus und dann werde ich zum Tier.</description>
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    <dc:subject>Der Job</dc:subject>
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    <dc:date>2007-08-21T13:23:00Z</dc:date>
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    <title>KaWumm</title>
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    <description>Ich bin es leid, ständig die Handgranaten, die andere entsichert haben, aus dem Feuer holen zu müssen. Ich wollte nie einen Job als Räumkommando oder als Feuerwehrfrau in einer Schar von Pyromanen, deren liebstes Spielzeug ein Flammenwerfer ist, während sie auf mit Nitroglyzerin gefüllten Fässern stepptanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen in Lösungen denken, denn für jede Lösung gibt es ein Problem oder auch zwei. Sind die dann im Dutzend billiger? Aber selbst geschenkt ist noch zu teuer.</description>
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